Das gab’s noch nie: Der neue Apfelwein ist da und keiner kann ihn verkosten … Denn die weit über die Dorfgrenzen hinaus beliebten Mammolshainer Feste müssen weiter ausfallen. So ist am letzten Januar-Wochenende auch der jährliche Apfelweinanstich mit Schlachtessen dem Pandemie-Geschehen zum Opfer gefallen. Ähnlich düster sieht es für den 1. Mai aus, an dem die Mammolshainer und ihre Gäste normalerweise den ganzen Tag zwischen Radklassiker und Apfelblütenfest hin- und herwandern.

Doch die Verantwortlichen beim Obst- und Gartenbauverein Mammolshain lassen sich die Laune nicht verderben und planen um. So wird wie schon im Vorjahr der Wettbewerb ‚Mammolshainer Apfelweinkönig‘ aus dem 1. Mai-Fest ausgelagert und separat durchgeführt. Der genaue Termin wird noch in der Presse bekanntgegeben. In Feld und Flur kann der Verein dagegen in Kleinstgruppen aktiv werden. Der jährliche Baumschnitt findet statt, wenn auch ohne lernwillige Newcomer, die normalerweise immer willkommen sind. In Zusammenarbeit mit der Kur- und Stadtinformation Königstein sind Wanderungen zur Apfelblüte (17.04.), im Alten Forstgarten (12.06.), zu Kastanienblüte (27.06.) und zur Kastanienerntezeit (26.09.) angesetzt. Am 18.09. findet die beliebte Apfelbaumversteigerung statt und am 21.09. öffnet die Kelterei ihre Tore. Die Freude im Verein und im ganzen Dorf wäre riesig, wenn am 27.08. das jährliche Hofkonzert mit den ‚Bubbles‘ und am 16.10. der Apfel- und Kastanienmarkt durchgeführt werden könnten.

Die ordentliche Mitgliederversammlung darf dieses Jahr noch mal ausfallen, denn laut Vereinsstatuten braucht sie nur ein Mal in drei Jahren stattzufinden. Auch die Vorstandswahl kann bis 2022 warten.

So alt sollten Apfelsecco (7,00 € / Flasche) und Apfelsaft (in 5 l-Kartons à 7,00 €) des Jahrgangs 2020 aber nicht werden. Telefonisch über 0179 6302170 (Herr Bunte) kann Verkauf und Abholung corona-gemäß organisiert werden.